Ibiza Diary: News vom Donnerstag, 4. September 2025

Ibiza News

Sant Antoni wird in dieser Woche zur Hauptstadt des Kurzfilms, wenn dort die 26. Ausgabe der Mostra de Curtmetratges Ixtar Curts im Rahmen der Festes de Sant Bartomeu stattfindet. Diese traditionsreiche Veranstaltung beginnt am Freitag, 5. September, mit einem öffentlichen Gespräch über das Filmemachen unter Beteiligung lokaler Talente. Höhepunkt ist am Samstag, 6. September, die Gala mit Fotocall in der Kirche von Sant Antoni, bei der Filmabende gefeiert und Kulturpersönlichkeiten gewürdigt werden. Unter den Geehrten sind der bestehende Festivalleiter, ein einheimischer Regisseur sowie eine Produzentin, denen mit künstlerischen Beiträgen Anerkennung gezollt wird. Abgerundet wird das Programm mit der Vorführung internationaler Kurzfilme – darunter ein Werk aus Rapa Nui –, das dem Publikum neue cineastische Perspektiven eröffnen soll.

● Der Autofahrer, der in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Straße zwischen Ibiza und Santa Eulària zwei Motorradfahrer tötete, sitzt nun in Untersuchungshaft wegen fahrlässiger Tötung und Fahrens unter Alkoholeinfluss. Der 58-Jährige war in der Nacht frontal mit einem Motorrad kollidiert, auf dem ein 26-jähriger Kolumbianer und eine 31-jährige Argentinierin saßen, die beide ums Leben kamen. Ein Alkoholtest fiel positiv aus, danach wurde der Mann im Krankenhaus Can Misses medizinisch versorgt. Die Guardia Civil untersucht den Unfallhergang im Detail, um die genaue Abfolge der Ereignisse zu klären. Die Tragödie hat auf der Insel große Betroffenheit ausgelöst und wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr auf.

Ab September 2025 ist es erstmals möglich, die spanische NIE-Nummer vollständig online zu beantragen. Dafür ist ein digitales Zertifikat, wie beispielsweise Cl@ve oder FNMT, erforderlich, um sich auf den offiziellen Portalen anzumelden. Die Antragsteller füllen das Formular online aus, laden den Reisepass und die Begründung hoch und bezahlen die Gebühr von rund 10 bis 12 Euro. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel sehr schnell und die NIE wird innerhalb weniger Tage als PDF zugestellt. Bisher war der Antrag nur persönlich bei der Polizei oder dem Konsulat möglich, was oft mit langen Wartezeiten verbunden war. Mit dem neuen Online-Verfahren entfallen diese Engpässe und auch kostspielige Zwischenvermittler werden überflüssig. Für Ausländer, die in Spanien leben oder Geschäfte tätigen möchten, ist dies eine deutliche Erleichterung und ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Verwaltung.

● Die Fundación Pacha startet 2025 mit einem Rekordbudget von 500.000 Euro, was einem Anstieg von 430 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und den ehrgeizigsten Plan der Stiftung markiert. Insgesamt sind mehr als 35 Projekte vorgesehen, die soziale Fürsorge, Kultur, Sport, Umwelt, Biodiversität und Jugendentwicklung abdecken. Geplant sind unter anderem Konzerte im Hafen und auf der Vara de Rey, Re-Wilding-Initiativen, Recyclingstationen, Programme zur Gesundheitsförderung und Hilfe für Familien in Not. Auch Sportvereine und internationale Wettbewerbe wie Radrennen oder Marathons sollen unterstützt werden. Seit ihrer Gründung 2018 verfolgt die Stiftung das Ziel, Ibizas Gemeinschaft und Erbe nachhaltig zu stärken – 2025 wird zum bislang wichtigsten Jahr ihres Engagements.

● Unsere WhatsApp-Gruppe „Ibiza Inside“ ist online und offen für alle, die sich für das Inselleben interessieren. Hier tauschen sich Residenten, Urlauber und Ibiza-Liebhaber über Tipps, Erlebnisse und aktuelle Themen aus. Fotos, Fragen und Anregungen sind ausdrücklich willkommen. Gemeinsam bleiben wir nah dran am echten Ibiza-Gefühl und lernen neue Leute kennen. 📲 wp.igiel.de/wa-gruppe

Der Tigermoskito hat inzwischen alle 67 Gemeinden der Balearen erobert. Auch Ibiza und Formentera sind vollständig betroffen. Grundlage der Erkenntnisse sind 20 Jahre Forschung und über 110.000 Meldungen über die App Mosquito Alert. Spanienweit ist die invasive Mückenart bereits in 1.768 Gemeinden nachgewiesen, wodurch rund zwei Drittel der Bevölkerung gefährdet sind. Experten sehen in der Kombination aus amtlicher Überwachung und Bürgerbeteiligung ein wirksames Modell für künftige Frühwarnsysteme.


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