In Cala d’Hort gibt es trotz des neuen Parkplatzes nach wie vor Probleme mit falsch geparkten Autos. Auch wenn der regulierte Parkplatz (ca. 7.000 qm, Platz für ~200 Fahrzeuge) von Sant Josep den Druck etwas mindert, parken manche Autofahrer weiterhin neben der Straße, in Kurven oder auf gelben Linien. Besonders ärgerlich ist das in der Hochsaison, wenn der Parkplatz voll ist und viele trotzdem möglichst nah an Strand oder Aussichtspunkt wollen. Restaurantbetreiber und Anwohner warnen, dass solche Parkverstöße gefährlich sind, etwa weil nur noch eine Fahrspur befahrbar bleibt – etwa auf steilen Straßen. Viele fordern bessere Kontrolle oder ein Shuttle-System, um den Verkehr zu entspannen.
● Die Mietpreise auf den Balearen sind im Jahresvergleich um 8,3 % gestiegen. Der Quadratmeter kostet aktuell durchschnittlich rund 18,25 Euro im Monat. Damit liegen die Balearen weiterhin an der Spitze der teuersten Regionen Spaniens für Wohnraum. Besonders stark betroffen sind die Inseln Ibiza und Mallorca mit hoher Nachfrage und knappem Angebot. Experten warnen, dass sich die Situation ohne regulatorische Maßnahmen weiter verschärfen könnte.
● In Ibiza wurden vier Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Koffer aus einem Hotel und vom Flughafen gestohlen zu haben. Zwei der Verdächtigen – ein 39-jähriger Algerier und ein 44-jähriger Brite – sollen in einem Hotel in Sant Josep eine Tasche entwendet haben, die Wertgegenstände im Wert von rund 30.000 Euro enthielt. Am Flughafen wurde einem Reisenden während des Wartens eine Tasche und ein Rucksack gestohlen; die Täter wurden dort bei der Flucht mit einem Motorrad gestellt. Die Guardia Civil konnte das Gepäck sicherstellen und es dem Besitzer zurückgeben. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Mitglieder einer organisierten Diebesbande handelt, da mehrere Nationalitäten beteiligt sind.
● Der Consell de Ibiza hat auf die Klage von Baleària mit klaren Worten reagiert: „Unser Engagement gilt den Einwohnern, nicht den Gewinnbilanzen eines Unternehmens.“ Baleària fordert die Aufhebung der Fahrzeugbegrenzung im Sommer und spricht von Verstößen gegen Gleichheit und Mobilität. Der Consell betont dagegen, dass die Beschränkung Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitsplans sei, zu dem auch Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr ab November gehören. Laut Vizepräsident Mariano Juan zeigen die Quoten bereits Wirkung, etwa bei der Reduzierung von Mietwagen. Statt der beantragten 27.000 Fahrzeuge wurden nur rund 16.000 zugelassen, auch die Tageslimits für Privatwagen seien eingehalten worden.
● Die Balearen sind nach Alicante die zweitbeliebteste Provinz Spaniens für ausländische Immobilienkäufer. Im zweiten Quartal 2025 machten Hauskäufe durch Ausländer dort 31,5 % aller Transaktionen aus. Besonders gefragt sind die Inseln bei Deutschen mit einem Anteil von 42 %, gefolgt von Briten und Franzosen. Nur Alicante verzeichnet mit 33,2 % noch höhere Werte. Experten erwarten, dass die Nachfrage international weiter hoch bleibt, wobei deutsche Käufer klar dominieren.
● Die Mole von sa Punta in der Bucht von Talamanca hat sich in diesem Sommer zu einer inoffiziellen Basis für Beiboote und Charterboote entwickelt. Besonders morgens herrscht reger Betrieb, wenn Touristen, Gepäck und Material von landseitig geparkten Fahrzeugen zu den Booten gebracht werden. Anwohner klagen über Müllprobleme, falsch genutzte Container und wildes Parken. Kritisiert wird zudem, dass die Mole baulich nicht für diesen intensiven Boots- und Passagierverkehr ausgelegt ist. Ohne klare Regeln und Kontrollen drohen weitere Konflikte mit Bewohnern und anderen Hafennutzern.
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● Madrid hat über das spanische Ministerium für Wohnungsbau und Stadtplanung Airbnb angewiesen, rund 65.000 illegale Ferienwohnungen zu löschen. Auf den Balearen betrifft das 2.373 Inserate, allein in der Gemeinde Sant Josep auf Ibiza wurden 178 Genehmigungen widerrufen – damit liegt sie landesweit an zweiter Stelle hinter Ciutadella auf Menorca mit 299 Fällen. Viele Anzeigen enthielten keine gültige Lizenznummer oder fehlerhafte Angaben. Mit der Maßnahme will die Regierung den Wohnungsmarkt schützen und die Mietpreise stabilisieren. Besonders betroffen sind neben Ibiza auch Gemeinden auf Mallorca sowie Regionen wie Madrid, Andalusien und Katalonien.
● Im August wurden rund um die Balearen mehr als 6,7 Tonnen Müll aus dem Meer gefischt, darunter ein Plastikflamingo, Strandstühle und sogar ein Kinderwagen. Auf Ibiza sammelten Reinigungsboote knapp 1.907 Kilo ein, im Schnitt rund 216 Kilo pro Tag. Die größte Menge entfiel auf Mallorca mit über 3.000 Kilo, gefolgt von Ibiza, Menorca und Formentera. Plastikreste machten fast die Hälfte des Abfalls aus, dazu kamen Holz und Pflanzenmaterial. Die Aktion läuft noch bis Ende September in Zusammenarbeit mit Seerettungsdienst und Notfallnummer 112.
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