Die Union Deportiva Ibiza hat ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Feier im Stadion Can Misses begangen, an der Sponsoren, Partner und Vertreter der Inselpolitik teilnahmen. Präsident Amadeo Salvo nutzte die Gelegenheit, den Beitrag der Unterstützer in den letzten zehn Jahren zu würdigen. Zugleich kündigte er Pläne für ein neues Stadion an, um den Club langfristig sportlich und strukturell zu stärken. Bürgermeister Rafael Triguero betonte die Bedeutung des Vereins für die Gemeinschaft. Das Jubiläum markiert den Auftakt zu weiteren Veranstaltungen im Laufe des Jahres.
● Anwohner rund um die Deponie Ca Na Putxa in Santa Eulària beklagen eine massive Fliegenplage und anhaltenden Gestank, der zu ernsten Gesundheitsbedenken führt. Umweltgruppen fordern unabhängige Gutachten und strengere Maßnahmen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Behörden verweisen auf laufende Behandlungen mit Pheromonfallen und Salz, sehen aber keinen dringenden Handlungsbedarf. Gleichzeitig bleibt der Vorschlag einer Müllverbrennungsanlage hoch umstritten. Der Protest macht deutlich, wie angespannt die Debatte um Abfallmanagement und Umweltschutz auf Ibiza ist.
● Mit Beginn des neuen Schuljahres 2025 sind auf Ibiza und Formentera insgesamt 28 modulare Unterrichtsräume in Betrieb genommen worden, 19 auf Ibiza und neun auf Formentera. In Sant Eulària wurde ein Modul für die Berufsfachrichtung Gartenbau eröffnet, am Isidor Macabich-Institut entsteht eine neue Abteilung für Elektromobilität. Auf Formentera ziehen mehrere Klassenräume in das erweiterte Institut Marc Ferrere um. Die Zunahme der Module hängt mit neuen Fachrichtungen und wachsender Schülerzahl zusammen. Schrittweise sollen die Provisorien wieder abgebaut werden, sobald Neubauten fertiggestellt sind.
● In der Buchhandlung Sa Cultural in Ibiza wird am heutigen Abend das Buch „Antes de Discópolis + Nueva Música“ des Journalisten José Miguel López vorgestellt. Die Präsentation ist Teil der Kulturreihe „Tiempo de Libros“ und wird von Musikbeiträgen begleitet. López reflektiert darin seine lange Radiolaufbahn und seinen Blick auf die zeitgenössische Musikszene. Die Veranstaltung verbindet Literatur, Musik und persönliche Einblicke. Besucher erwartet ein Abend, der die kulturelle Rolle der Musik auf den Inseln hervorhebt.
● In einer Caravana bei Sa Casilla in Sant Antoni ist die Leiche eines Mannes entdeckt worden, der dort offenbar seit Juli unbemerkt verstorben war. Der 66-Jährige hatte fünf Jahre in dem Fahrzeug gelebt und wurde von Anwohnern vermisst, die schließlich die Guardia Civil alarmierten. Der Zustand des Leichnams machte einen Einsatz der Feuerwehr notwendig. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor, die Polizei geht von einem natürlichen Tod aus. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an.

● Am 19. und 20. September verwandelt sich das Messegelände von Ibiza in das Zentrum für Genuss, wenn die Feria Gastro Ibiza y Formentera gemeinsam mit der Feria de la Cerveza gefeiert wird. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine große Auswahl an Tapas, lokale Produkte, mehr als 200 Biersorten sowie Showcookings und Verkostungen freuen. Dazu gibt es ein stimmungsvolles Rahmenprogramm mit Musik und DJs, das bis in die Nacht für Unterhaltung sorgt. Der Eintrittspreis liegt bei fünf Euro und beinhaltet die Festivalwährung „Birris“, mit der Speisen und Getränke bezahlt werden. Die Veranstaltung hat sich längst zu einer kulinarischen Institution entwickelt und ist ein Pflichttermin für alle, die die Vielfalt und den Geschmack der Insel erleben möchten.
● Die Stadt Santa Eulària hat eine eilige Ausschreibung für den Bau einer neuen Wasserleitung zwischen Roca Llisa und dem Brunnen Can Pere Musson gestartet, um das Wassernetz zu optimieren. Das Projekt soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein und den Einsatz von entsalztem Wasser erhöhen sowie die Abhängigkeit von Grundwasser verringern. Die Maßnahme wird aus Mitteln des nachhaltigen Tourismus finanziert und ist eine Reaktion auf die aktuelle Wasserknappheit auf Ibiza. Der Projektetat beläuft sich auf rund 957.000 € und es wurden besondere Umweltstandards zur Schonung von Boden, Vegetation und Landschaft festgelegt. Durch diesen strategischen Ausbau soll die Wasserversorgung gesichert und widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Dürreperioden gemacht werden.
● Laut dem Management Bruno di Mare verdienen 90 Prozent der DJs auf Ibiza weniger als 500 Euro pro Nacht, während sich die verbliebenen Top-DJs die wirklich großen Gagen sichern. In diesem exklusiven Kreis liegt die Spanne zwischen etwa 20.000 und 500.000 Euro pro Abend. Der Manager betont, dass nicht Viralität, sondern künstlerische Produktion und ein klarer musikalischer Stil der Schlüssel zum Erfolg sind. Wer etwas Eigenes schafft und dabei gut gemanagt wird, könne bereits innerhalb eines Jahres von diesem Beruf leben. Diese Einsicht zeigt, wie hart umkämpft und selektiv der DJ-Markt auf Ibiza ist.
● Die Stadt Santa Eulària hat begonnen, an Zebrastreifen in Schulzonen auffällige Piktogramme anzubringen, um die Sicherheit der Schüler zu erhöhen. Diese Initiative basiert auf einem Vorschlag des Kinder- und Jugendbeteiligungsrats, der bei einem Schulprojekt bereits 2024 die Umsetzung angeregt hatte. Die Maßnahme soll noch vor Schuljahresbeginn abgeschlossen sein und soll insbesondere Kindern mit besonderen Bedürfnissen mehr Sicherheit bieten. Verantwortlich für die Ausführung ist das Mobilitätsamt, das gemeinsam mit dem Beteiligungsrat auch bereits andere Projekte wie Spielplätze, Radwege und Jugendangebote vorangetrieben hat. Damit stärkt die Stadt nicht nur den Schutz der jungen Verkehrsteilnehmer, sondern fördert auch die aktive Mitgestaltung durch die Jugend.
● Unsere WhatsApp-Gruppe „Ibiza Inside“ ist online und offen für alle, die sich für das Inselleben interessieren. Hier tauschen sich Residenten, Urlauber und Ibiza-Liebhaber über Tipps, Erlebnisse und aktuelle Themen aus. Fotos, Fragen und Anregungen sind ausdrücklich willkommen. Gemeinsam bleiben wir nah dran am echten Ibiza-Gefühl und lernen neue Leute kennen. 📲 wp.igiel.de/wa-gruppe
● Am Parkplatz des Messegeländes bietet offenbar ein immer wieder sichtbarer Vermittler für 150 €, teils bar, Termine für die Fahrzeug-ITV innerhalb von nur 48 Stunden an – ganz unabhängig von der offiziellen Wartezeit, die teils über drei Monate beträgt. Er nimmt dabei Autos in Empfang, stellt sie in die Warteschlange und führt sie direkt zur Kontrolle, was auf mögliche Komplizenschaft mit dem ITV-Personal hindeutet. Der Consell kündigt an, dass die Guardia Civil seit November 2024 aufgrund eigener Anzeige gegen diesen angeblichen „Conseguidor“ ermittelt. Als Gegenmaßnahme arbeitet der Inselsrat an der Einführung eines verpflichtenden Online-Vorauszahlungs-Systems, um solche dubiosen Kreisläufe zu unterbinden. Der vorgesehene Ausbau um eine zweite mobile ITV-Station bleibt weiter wichtig, um Transparenz und Verfügbarkeit des Angebots langfristig wiederherzustellen.
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