Ibiza Diary: News vom Sonntag, 7. September 2025

Ibiza News

Der Centro Intermodal de Transportes y Servicios (Cetis) in Ibiza ist jüngst im Online-Katalog Bloques Cebra als Beispiel für ein “wenig kreatives und charakterloses Gebäude” markiert worden. Der Begriff “Bloque Cebra” steht für austauschbare Fassaden mit horizontalen Schwarz-Weiß- oder Graustreifen, Glasgeländern und ohne gestalterische Individualität – gebaut eher für schnelle Lizenzierung als für städtebauliche Integration. Auch der Cetis, der Busbahnhof und Verwaltungsräume vereint, entspricht diesen Merkmalen: funktional, aber stilistisch austauschbar. Kritiker bemängeln, dass solche Bauwerke nicht zur lokalen Architektur passen und das Stadtbild nivellieren. Der Eintrag im Bloques Cebra-Verzeichnis unterstreicht die wachsende Kritik an standardisierten Baukonzepten, die Landschaft und Identität Ibizas schwächen.

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● In Sant Antoni wurden am Sonntagvormittag drei junge Frauen verletzt, als ein Jeep Wrangler Rubicon gegen 11:15 Uhr in der Calle des Molí von der Fahrbahn abkam und auf den Gehweg raste (Fotos hier). Der Wagen erfasste die drei Fußgängerinnen und riss zudem eine Straßenlaterne um. Zwei der Frauen erlitten nach ersten Beobachtungen schwere Verletzungen, die dritte wurde an einem Fuß verletzt. Sofort leisteten die Rettungsschwimmer vom Strand des Pouet Erste Hilfe, ehe Polizei und drei Ambulanzteams, darunter eine Intensivambulanz, eintrafen. Der Fahrer, ein etwa 30-jähriger Mann, wird von der Polizei befragt, während die Ermittlungen zur Unfallursache laufen – nur wenige Meter entfernt hatte es bereits im Mai ein tödliches Unglück auf derselben Straße gegeben.

● Ibiza ist offiziell in die Dürre-Alarmstufe eingetreten, nachdem die Wasserreserven im August von 29 auf nur noch 27 Prozent gesunken sind. Auf Formentera sind die Werte zwar besser, jedoch wurden dort ebenfalls historisch niedrige Niederschläge gemessen. Insgesamt liegen die Balearen derzeit bei 41 Prozent, was einen klaren Rückgang gegenüber Juli und dem Vorjahr bedeutet. Ab Oktober könnten erste Einschränkungen greifen, etwa bei der Gartenbewässerung, Straßenreinigung oder privaten Brunnen. Die Situation macht deutlich, wie dringend ein nachhaltigerer Umgang mit den Wasserressourcen auf Ibiza geworden ist.

● In der Nacht zum Sonntag ist in Sa Penya ein frisch renoviertes Wohngebäude, das als Unterkunft für die Policía Nacional vorgesehen war, in Brand geraten. Eine Taxifahrerin entdeckte gegen 21 Uhr die Flammen und alarmierte die Policía Local, die sofort mit Feuerlöschern zur Stelle war und erste Löschversuche unternahm. Die Feuerwehr traf um 21:20 Uhr ein und übernahm die Brandbekämpfung, bei der eine Matratze und persönliche Gegenstände auf der zweiten Etage zerstört wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden steht noch aus, und die Brandursache wird derzeit untersucht. Der Rathauschef Rafa Triguero war vor Ort und unterstützte die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes.


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